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High and low

Über 160 Gäste sind zu Vernissage und Filmpremiere ins MCS.1 gekommen. Danke für einen wundervollen Abend!

Im MCS.1 ist derzeit die erste große Einzelausstellung des Fotografen Fabian Birke zu sehen. Unter dem Titel „nicht zu fassen“ zeigt er Arbeiten, die im ersten Jahr in seiner Wahlheimat New York entstanden sind. Meist in schwarz-weiß zeigt Fabian Birke ein Gesicht der Metropole, das ohne jeden Verweis auf das ikonenhafte dieser Stadt auskommt. Menschen, Stimmungen und Momente stehen im Mittelpunkt einer sehr emotionalen und zugleich fotografisch anspruchsvollen Schau in der Tradition der Street Photography.

Den über 160 Gäste der Vernissage im MCS.1 öffneten sich völlig neue Sichtweisen. Für Laudatorin Prof. Yvonne Seidel, Professorin für Fotografie an der TH Nürnberg, ist „Nachdenklichkeit“ eine der großen Qualitäten der Aufnahmen von Fabian Birke. Weniger Melancholie, mehr „das genaue Hinsehen, das sich Nähern und vertraut werden, das sich Einlassen, das Erfassen und das Lyrische in den Szenen“ machen nach ihrer Auffassung die Stärke der Fotos aus: „Fabian Birke nimmt das, was er findet, ernst. Er ist bedacht und konzentriert, wie ein Handwerker, immer auf der Suche nach Präzision und dem besonderen Moment. Und wie ein Dichter immer poetisch gestimmt und musikalisch fundiert.“

„Fabian Birke nimmt das, was er findet, ernst. Er ist bedacht und konzentriert, wie ein Handwerker, immer auf der Suche nach Präzision und dem besonderen Moment. Und wie ein Dichter immer poetisch gestimmt und musikalisch fundiert.“

– Prof. Yvonne Seidel, Professorin für Fotografie an der TH Nürnberg

Fabian Birke arbeitet in New York bei dem renommierten Fotografen Thomas Hoeffgen. „Es ist eine echte Herausforderung, auf den Sets großer Marken immer auf dem Punkt zu sein – und bei meinen Streifzügen durch New York meinen eigenen Weg zu finden“, erklärt Fabian Birke. Doch gerade diese inspirierende Mischung aus Professionalität im Alltag und künstlerischem Arbeiten sei es, die ihn an New York so begeistert. „New York ist einzigartig, hier geht wirklich alles. Mode, Kunst, Medien. Man muss es nur aushalten.“

Einen Eindruck von diesem Umfeld gibt Fabian Birke in dem ebenfalls von ihm zur Ausstellung erstellten Film „high and low“. Eine tragende Rolle spielt darin sein unverwechselbarer Blick auf das New York des Alltags – mit ausgewählter Musik zu hochemotionalen Momenten verdichtet. Dokumentarischen Charakter erhält der Film durch die sehr persönlichen Porträts von fünf Kreativen: Cecilia Azcarate (Creative Director), Joseph Ari Aloi aka „JK5“ (multidisziplinärer Künstler), Felipe Rocha (Grafik Designer), Matin Maulawizada (Make-up Artist), Sam Cole (Filmemacher).

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